AAV-Integrationsanalyse nach Langzeit-Follow-up bei Hämophilie Ein Hund zeigt die genetischen Konsequenzen einer AAV-vermittelten Genkorrektur
Höhepunkte der 23. ASGCT-Jahrestagung

AAV-Integrationsanalyse nach Langzeit-Follow-up bei Hämophilie Ein Hund zeigt die genetischen Konsequenzen einer AAV-vermittelten Genkorrektur

John K. Everett1, Giang N. Nguyen2, Hayley Raymond1, Aiofe Roche1Samita Kafle2, Christian Wood2Jacob Leiby1Elizabeth P. Merricks3Haig H. Kazazian4Timothy C. Nichols3, Frederic D. Bushman1, Denise E. Sabatino2,5

1Abteilung für Mikrobiologie, Perelman School of Medicine, Universität von Pennsylvania, Philadelphia, PA

2Das Raymond G. Perelman-Zentrum für zelluläre und molekulare Therapeutika, Kinderkrankenhaus in Philadelphia, Philadelphia, PA

3Abteilung für Pathologie und Labormedizin, Universität von North Carolina, Chapel Hill, NC

4Institut für Genetische Medizin, Johns Hopkins School of Medicine, Baltimore, MD

5Abteilung für Pädiatrie, Perelman School of Medicine, Universität von Pennsylvania, Philadelphia, PA

Wichtige Datenpunkte

Diese Studie umfasste die Langzeitbeobachtung (bis zu 10 Jahre) von 9 Hämophilie-A-Hunden, die mit einer Gentherapie mit Hunde-FVIII (cFVIII) behandelt wurden. Das cFVIII-Gen wurde an HA-Hunde unter Verwendung von AAV8 oder AAV9 unter Verwendung von zwei Abgabeansätzen abgegeben: zwei Kettenabgaben, die die schwere Kette und die leichte Kette in 2 getrennten Vektoren gemeinsam abgaben, oder B-Domänen-deletiertes cFVIII in einem einzelnen AAV8-Vektor.

Vektorkopienzahl- und Integrationszielstellenanalysen zeigten erweiterte Klone mit integrierten AAV-Molekülen, einschließlich eines Klons, der einen intakten Vektor enthielt. Kein Hund zeigte Hinweise auf eine Tumorentstehung, was darauf hindeutet, dass die klonalen Expansions- und Integrationsereignisse nicht mit Malignitäten assoziiert waren.

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